Stettin steht hinter der Solarenergie
Marta Kufel

Dank der Sonne können wir riesige Mengen an Energie beziehen, die unsere Häuser, Arbeitsplätze und die Fahrzeuge, die wir fahren, mit Strom versorgen können. Die Stadt Stettin folgt dem globalen Trend und investiert seit einigen Jahren systematisch in Photovoltaik-Lösungen. Dies wird durch die ökologischen und finanziellen Auswirkungen unterstützt. Bereits 38 kommunale Einrichtungen gewinnen dank mehr als 4. 200 Photovoltaik Paneele Energie aus der Sonne.
Die Nachfrage nach Strom nimmt nicht ab. Die Energieerzeugung in Polen basiert immer noch auf traditionellen Quellen wie Steinkohle und Braunkohle. Die Erschöpfung der fossilen Brennstoffressourcen und das Problem der übermäßigen Kohlendioxidemissionen führen jedoch zu einem wachsenden Interesse an erneuerbaren Energiequellen ("RES"). Wasser-, Wind-, Erdwärme-, Biomasse- und Solarenergie sind Begriffe, die in der Diskussion um Alternativen für neue Energiequellen immer häufiger verwendet werden. Die Stadt Stettin, die sich dem globalen Trend anschließt, realisiert seit einigen Jahren durch ihre Einrichtungen die Aufgaben, bei denen immer mehr Wert auf Photovoltaik gelegt wird. Diese Aktivitäten stehen in engem Zusammenhang mit und resultieren aus strategischen Dokumenten und in Übereinstimmung mit den Bestimmungen der Marke Floating Garden 2050, die Stettin als eine moderne, ökologische und grüne Metropole definieren.
Wie funktioniert das
Kurz gesagt: Um Strom aus der Sonne zu erzeugen, brauchen Sie das richtige Gerät. Ein solches Gerät ist eine Photovoltaikanlage. Wenn die Sonnenstrahlen auf die Photovoltaikzelle fallen, tritt in der Zelle ein photovoltaisches Phänomen auf, das die Energie der Sonne in Gleichstrom umwandelt. Die Zellen werden zu Modulen zusammengefasst, deren Gruppe ein photovoltaisches Paneel bildet. Der in den Modulen erzeugte Gleichstrom wird durch den Wechselrichter in Wechselstrom umgewandelt, mit dem wir in Steckdosen umgehen.
Wo werden die Paneele installiert
Die Installation von Photovoltaikanlagen wurde in Stettin im Rahmen mehrerer Programme und anlässlich ausgewählter Investitionen realisiert. So finden sich die Paneele an Schul- und Kindergarteneinrichtungen, städtischen Kindergärten, Sozialheimen oder Sportanlagen. Das sind 38 Anlagen, die Energie aus der Sonne zum Betrieb nutzen. Die Gesamtleistung der Anlage beträgt über 1300 kWp. Diese Aufgaben wurden schrittweise durchgeführt, mit einem großen Anteil an Kofinanzierung durch die Europäische Union.
Entwicklung und verstärkte Nutzung von Solarenergie in kommunalen Organisationseinheiten in Stettin
Das Projekt umfasste die Installation von Photovoltaikanlagen auf 4 städtischen Einrichtungen. Die Aufgabe wurde im Rahmen des Regionalen Operationellen Programms der Woiwodschaft Westpommern für die Jahre 2007-2013 mitfinanziert. Gesamtausgaben: 2 484 323,20 PLN. Zuschüsse: 1 916 450,00 PLN. Kofinanzierung: 1 437 337,50 PLN.
- Stettiner Haus des Sports, ul. Wąska 16 – installierte Leistung 112,36 kWp;
- Pflegeheim, ul. Romera 21-29 – installierte Leistung 21,20 kWp;
- Pflegeheim, ul. Krucza 17 – installierte Leistung 60,95 kWp;
- Pflegeheim, ul. Broniewskiego 4/6 – installierte Leistung 17,755 kWp.
Entwicklung und Steigerung der Solarenergienutzung in kommunalen Organisationseinheiten in Stettin - Etappe II
Das Projekt umfasste die Installation von Photovoltaikanlagen auf 23 städtischen Einrichtungen. Die Aufgabe wurde im Rahmen des Regionalen Operationellen Programms der Woiwodschaft Westpommern für 2014-2020 kofinanziert. Gesamtausgaben: 5 520 612,89 PLN, zuschussfähige Ausgaben: 5 297 124,36 PLN. Kofinanzierung: 4. 502. 555,12 PLN.
- Grundschule Nr. 5 – installierte Leistung 39,96 kWp;
- Grundschule Nr. 37 – installierte Leistung 79,92 kWp;
- Grundschule Nr. 42 – installierte Leistung 39,96 kWp;
- Grundschule Nr. 45 mit Integrationsklasse – installierte Leistung 39,96 kWp;
- Grundschule Nr. 47 – installierte Leistung 39,96 kWp;
- Grundschule Nr. 53 – installierte Leistung 39,96 kWp;
- Grundschule Nr. 56 – installierte Leistung 79,22 kWp;
- Grundschule Nr. 71 – installierte Leistung 39,96 kWp;
- Grundschule Nr. 51 (ehemaliges Gymnasium Nr. 27) – installierte Leistung 38,43 kWp;
- Gesamtschule Nr. 8 – installierte Leistung 39,96 kWp;
- Öffentlicher Kindergarten Nr. 9 – installierte Leistung 39,35 kWp;
- Öffentlicher Kindergarten Nr. 14 – installierte Leistung 16,78 kWp;
- Schul- und Erziehungszentrum Nr. 1 – installierte Leistung 39,96 kWp;
- Grundschule Nr. 35 – installierte Leistung 39,96 kWp;
- Kinderbetreuungszentrum, ul. Łosiowa 5 – installierte Leistung 5,8 kWp;
- Kinderbetreuungszentrum, ul. Broniewskiego 16 – installierte Leistung 7,32 kWp;
- Kinderbetreuungszentrum, ul. Chojnicka 61 – installierte Leistung 2,44 kWp;
- Kinderbetreuungszentrum, ul. Mokra 23 – installierte Leistung 2,75 kWp;
- Kinderbetreuungszentrum, ul. Narożna 48 – installierte Leistung 4,58 kWp;
- Kinderbetreuungszentrum, ul. Pokładowa 20 – installierte Leistung 4,58 kWp;
- Kinderbetreuungszentrum, ul. Wiślana 17 – installierte Leistung 1,83 kWp;
- Kinderbetreuungszentrum, ul. Wszystkich Świętych 66 – installierte Leistung 39,96 kWp;
- Familien- und Sozialhilfezentrum, al. Powstańców Wielkopolskich 34 – installierte Leistung 10,37 kWp.
Entwicklung und Steigerung der Solarenergienutzung in kommunalen Organisationseinheiten in Stettin - Stufe III
Das Projekt umfasste die Installation von Photovoltaikanlagen auf 11 städtischen Einrichtungen. Die Investition wurde im Rahmen des Regionalen Operationellen Programms der Woiwodschaft Westpommern für 2014-2020 kofinanziert. Gesamtausgaben: 3 292 098,31 PLN, Subventionen: 2 956 542,06 PLN, Kofinanzierung: 832 485,19 PLN.
- Sportausbildungszentrum – installierte Leistung 99,98 kWp;
- Sportmeisterzentrum – installierte Leistung 27,95 kWp;
- Sporthalle ul. Szafera – installierte Leistung 99,84 kWp;
- Segelzentrum – installierte Leistung 19 kWp;
- Grundschule Nr. 59 – installierte Leistung 49,92 kWp;
- Kindergrippe Nr. 1 – installierte Leistung 6,82 kWp;
- Kindergrippe Nr. 2 ,,Słoneczko" – installierte Leistung 17,98 kWp;
- Kindergrippe Nr. 3 ,,Uszatek" – installierte Leistung 14,26 kWp;
- Kindergrippe Nr. 5 ,,Biedronka" – installierte Leistung 13,64 kWp;
- Kindergrippe Nr. 8 ,,Wróbelki" – installierte Leistung 34,72 kWp;
- Kindergrippe Nr. 9 ,,Przy Strumyku" – installierte Leistung 21,20 kWp.
Sporthalle im Komplex der Elektro- und Elektronikschulen in der Straße ul. Racibora
Im Rahmen des Baus der neuen Sporthalle wurden auf dem Dach der Anlage Photovoltaikmodule mit einer Gesamtleistung von 36,6 kWp installiert. Die Kosten der gesamten Investition betragen fast 20 Mio. PLN brutto.
ZWiK investiert auch in Solaranlagen
Auch bei der Gewinnung von Energie aus der Sonne hat das Wasser- und Abwasserwerk viel Erfahrung. Im Juni 2015 wurde ein 1,45-MW-Photovoltaikpark auf der Wasserproduktionsanlage "Miedwie" in Betrieb genommen, im September desselben Jahres ein 0,5-MW-Solarpark in der Pumpstation Żelewo. Beide Anlagen erstrecken sich über eine Fläche von ca. 4 Hektar und die Fläche der installierten Zellen beträgt 13. 000 m2. Die hier produzierte elektrische Energie deckt etwa 24 Prozent des Energiebedarfs von ZPW "Miedwie". Ein weiterer Photovoltaikpark mit einer Leistung von 0,5 MW wurde auf dem Gelände des Wasserwerks "Pilchowo" errichtet. Die Effizienz des Systems erleichtert die Entscheidung, weitere Systeme zu installieren. Eines davon wurde an der Straße ul. Łączna in dem Bereich gebaut, in dem sich die Pumpstation und die Trinkwasserbehälter für die Bewohner der nördlichen Stadtteile von Stettin befinden. Eine weitere wurde an der Wasserpumpstation in der Batalionów Chłopskich Straße abgeschossen. Es wurde geschätzt, dass die neuen Anlagen jährlich 64,7 MWh Strom produzieren werden.
Was sind die Effekte
Viele der bereits installierten Anlagen sind bereits seit über einem Jahr in Betrieb. So können wir feststellen, ob die Investition ihre Ziele erreicht hat, d. h. ob sie genug Strom erzeugt, ob sie Einsparungen in Form von kleineren Rechnungen bringt und welche Auswirkungen sie in Bezug auf die Reduzierung von CO2 hat. Schauen wir uns also an ausgewählten Beispielen an, wie es in der Praxis und in Zahlen aussieht.
Das Projekt der Installation von Anlagen auf Bildungseinrichtungen, war das größte Projekt seiner Art in Bezug auf die Investition in Photovoltaik. Für die 14 Bildungseinrichtungen, die Phase II umfassten, betrug die Gesamtproduktion der Anlagen, die das System im Jahr 2020 bilden, 561,753 MWh, was 84,42 % der erforderlichen Mindestproduktivität des Systems entspricht. Wichtig ist, dass dies das erste Jahr war, in dem das System in Betrieb war, es war also kein vollständiger Abrechnungszeitraum. Die Inbetriebnahme der Anlage (Unterzeichnung der Verträge mit ENEA) erfolgte im August und September 2020. Die Produktion der Anlagen, die das System bilden, betrug 59. 876 MWh, was 34,46 % der erforderlichen Mindestproduktivität des Systems entspricht. In diesem Fall erfolgte ihre Inbetriebnahme (Unterzeichnung der umfassenden Verträge mit ENEA) Ende Juli 2020. Was sind die Schlussfolgerungen? Die Anlagen, die in den Phasen II und III installiert wurden, waren weniger als 50 % des Abrechnungszeitraums in Betrieb. Es kann jedoch davon ausgegangen werden, dass sie das geforderte Ertragskriterium erfüllen, mindestens 80 % der angenommenen projektierten Jahresproduktivität der Anlage zu erreichen.
Bei den Installationen auf sozialen Einrichtungen, die im Rahmen der zweiten Phase realisiert wurden (Kindertagesstätten und Städtisches Familien- und Sozialhilfezentrum), wurden im Jahr 2020 insgesamt 4077,85 kWh Strom erzeugt. Dies führte zu einer Ersparnis von 7. 283,37 PLN.
Die Photovoltaik-Paneele, die von November 2019 bis April 2021 auf der Arena an der Straße ul. Szafer installiert werden, produzieren 128,152 MHw Strom. Die hier erzielte Ersparnis beträgt 91 777,91 PLN. Dank der Stromerzeugung durch die Paneele betrug die Reduzierung der CO2-Emissionen 97. 833,39 kg. Im Fall der Anlage im SDS-Sportkomplex wurden zwischen August 2015 und April 2021 569,887 MWh Strom produziert und dabei über 200. 000 PLN eingespart.
Die Investition in erneuerbare Energien wird immer beliebter. Das ist langfristig nicht nur eine wirtschaftliche Rechnung, mehr Energieunabhängigkeit, sondern auch ein Imageeffekt. Die Stadt Stettin ist mit den Ergebnissen zufrieden und wird, abhängig von den budgetären Möglichkeiten, in den Folgejahren ähnliche Investitionen durchführen.