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      Feier zum Jahrestag der Ereignisse vom Dezember ‘70

      Marta Kufel

      Marta Kufel

      Feier zum Jahrestag der Ereignisse vom Dezember ‘70

       Vor uns liegt der 50. Jahrestag der Ereignisse vom Dezember ’70. Um die Opfer und Helden der damaligen Ereignisse zu ehren, wurde ein ungewöhnliche Veranstaltung ins Leben gerufen, in Andenken an den runden Jahrestag der Ereignisse, die sich für immer in die Geschichtsbücher, nicht nur dieser Stadt, eingetragen haben.

      Der „schwarze Donnerstag” ist ein Tag, der sich auf tragische Weise in die Bücher der neusten Geschichte Polens eingetragen hat. Außerdem ist eins der besonders wichtigen Elemente, die unsere Stettiner Identität ausmachen. Vor 50 Jahren sagte die polnische Gesellschaft, und vor allem die Arbeiter in Stettin und anderen Küstenstädten, Genug zur trostlosen Realität und  forderten würdige Lebens- und Arbeitsbedingungen. Die damalige Regierung wählte statt Dialog Terror und Gewalt. Obwohl das verbrecherische System in Polen fast zwei weitere Dekaden überdauerte, begann unter anderem dank der mutigen, entschlossenen und heldenhaften Haltung der Stettiner der Prozess des Verfalls des Kommunismus, der zu Freiheit und Umbrüchen in Polen und vielen anderen Ländern Europas führte.

      Die diesjährigen Feierlichkeiten zum Dezember ’70 beginnen mit einem außergewöhnlichen Konzert aus dem Zyklus Brillante, das in der Philharmonie Mieczysław Karłowicz stattfindet. Genau fünfzig Jahre nach den damaligen Ereignissen erklingen im goldenen Saal der Philharmonie die „Dezemberballaden”, also eine Sammlung symbolischer Werke, die der Erinnerung an Personen gewidmet sind, die im Kampf um die Freiheit das größte Opfer brachten.  Im Konzertprogramm befinden sich u.a. Lieder zu den Worten des herausragenden Gegenwartspoeten Leszek Aleksander Moczulski. Es fehlen auch Lieder wie die „Stettiner Ballade”, „Die Aufgerufenen” und „Die singenden Landsleute” nicht, also Verse von unbekannten Autoren – Arbeitern vom Dezember 1970, zu denen Ryszard Leoszewski im Jahr 2010 die Musik komponierte. Ungewöhnlich symbolisch klingt auch das Werk zu den Versen des, im Dezember 1938 im sowjetischen Lager verstorbenen herausragenden Poeten  Osip Mandelsztam.

       

      Der Beginn der Veranstaltung, die u.a. mit Hilfe des Profils der Philharmonie auf dem Portal Facebook  (https://www.facebook.com/FilharmoniaSZN) übertragen wird, ist für 19.00 Uhr geplant. Alle Detailinformationen zum Konzert sind auf der Internetseite  www.filharmonia.szczecin.pl zu finden.

      Direkt nach dem Konzert laden wir um 20.30 zum Finale der „Olympiade der Solidarität - zwei Dekaden Geschichte” – 1970 – 1990 ein. Das ist ein zyklischer Polen weiter Geschichtswettbewerb für Schüler der II.Klassen im Lyzeum und III. Klassen im Technikum. Jedes Jahr nehmen einige Tausend Schüler aus ganz Polen daran teil und seine Sieger erhalten u.a.  die Zusage zum Studium an der Warschauer, Jagiellonen, Schlesischen,Danziger, Breslauer und Adam Mickiewicz Universität in Posen.

      Die diesjährigen Feierlichkeiten Dezember ’70 krönt die, aus vielen Elementen bestehende historische Vorstellung, deren Beginn für 21.00 Uhr geplant ist. Dies wird eine besondere Illustration der damaligen tragischen Ereignisse.  Rund 40 Künstler stellen Szenen vor, die sich vor 50 Jahren auf den Straßen unserer Stadt ereignet haben. Die Inszenierung wird beendet durch das Vorlesen der Namen der Todesopfer der damaligen Ereignisse.

      Sowohl das Finale des Wettbewerbs „Olympiade der Solidarität”, als auch die Geschichtsvorstellung, kann man auf dem Profil der Stettiner Künstleragentur in den sozialen Medien verfolgen   (https://www.facebook.com/SzczecinskaAgencjaArtystyczna).

      Außerdem werden alle oben erwähnten Veranstaltungen auf dem Profil  https://www.facebook.com/wiadomosci.szczecin.eu übertragen.

       

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