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      Eine archäologische Sensation in Podzamcze!

      Marta Kufel

      Marta Kufel

      Eine archäologische Sensation in Podzamcze!

      Die archäologischen Arbeiten auf dem Neuen Platz haben vor zwei Wochen begonnen, und schon jetzt sprechen die Forscher, die sie durchführen, von einer echten Sensation. Sie nahmen an, dass sie unter den Pflastersteinen die Überreste einer Kirche aus dem 14. Jahrhundert finden würden, aber sie fanden die Überreste eines Tempels, der fast ein Jahrhundert älter ist und aus der Zeit stammt, als Stettin seine Stadtrechte erhielt.

      Bis vor einigen Jahren ging man davon aus, dass die ursprüngliche Kirche ursprünglich aus Holz gebaut und dann abgerissen wurde. Erst fast 100 Jahre später entstand ein prächtiger Backsteinbau, der den Bürgern bis zu einem Brand Anfang des XIX. Jahrhunderts diente.

      Was genau wurde in Podzamcze entdeckt?

      - Archäologen haben die Fundamente der Kirche aus dem 13. Jahrhundert ausgegraben - sagt Michał Dębowski, der Denkmalpfleger der Stadt. - Im Jahr 1243 übertrug der Stettiner Herzog Barnim I. das Patronat über die Kirche und die Pfarrei St. Nikolaus an die Zisterzienser aus dem nahe gelegenen Kloster der Heiligen Jungfrau Maria. Unmittelbar nach der Gründung begannen die Arbeiten an dem Gebäude, dessen Fundamente bis heute erhalten geblieben sind.

      Versteckt unter der Erde befand sich ein Mauerabschnitt mit Diensten, also dünnen Säulen, die den Pfeiler zieren, der früher das Gewölbe stützte. Sie stehen auf Sockeln aus glasierten Ziegeln und sind mit charakteristischen Blattmotiven, den sogenannten "Fröschen", verziert.

      - Die Form dieses architektonischen Details - erklärt Michal Dębowski - deutet eindeutig darauf hin, dass es spätestens um die Mitte des 13. Jahrhunderts entstanden ist.

      Die aktuelle Forschung stellt den Historikern Material zur Verfügung, das die Art und Weise, wie sie über die frühe Entwicklung von Stettin und die zu dieser Zeit errichtete Architektur denken, verändern könnte. Die beschriebenen Relikte sind sehr wertvoll, deshalb werden sie jetzt inventarisiert und gesichert, aber in Zukunft, nachdem der Neue Platz zu einem Platz umgestaltet wurde, sollen sie ausgestellt werden, damit nicht nur Wissenschaftler, sondern auch Anwohner und Touristen Zugang zu ihnen haben.

      Die archäologischen Arbeiten werden bis Mitte Oktober dauern, die Ergebnisse mit  dem Bericht werden Ende 2022 bekannt gegeben.

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